Bildergalerien Bildergalerie Garteninhaber Fachberatung Feedback Impressum Kontakt Landesverbände Links Nachbarschaftshilfe News im KGV Schreberjugend Veranstaltungen Witziges

Chronik

Chronik des KGV Gemeinwohl e.V.

 

 

 

Damit die gärtnerische Schaffenskraft für den ausgeschiedenen Vorsitzenden zukünftig mit Erfolg beschieden ist, übergab der neue Vorsitzende, Roland Richert (rechts im Bild), seinem Vorgänger reichlich ?Gießwasser?.

Als Ende der 20er Jahre die Wohnsiedlung an der heutigen Otto-Laue-Straße geplant wurde, verloren
viele Kleingärtner hier ihr Gartengelände.

Auf ihr Bemühen hin, verpachtete Bauer Stinshoff ihnen Ackerland an der Goethestrasse zur Bestellung
als Gartenland. Er regte an, sich zu einem Verein zusammen zu schließen, um die Pacht nicht mit jedem
einzeln abrechnen zu müssen.

Dies war der Anstoß zur Vereinsgründung.

Juni 1932
Gründungsversammlung in der Gaststätte "Zum
Adler", dem heutigen "Haus Lenk".

September 1932
Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht
Witten unter dem Namen: "Kleingartenverein
Gemeinwohl". Vorsitzender wird Karl Beckort.

1936
Der Aufbau der Anlage ist abgeschlossen.

1938
Der Mitgliederzuwachs erfordert eine Erweiterung. Es
erfolgt der Aufbau einer zweiten Anlage, die oberhalb
der Erstanlage in Richtung Wullen entsteht (Anlage
Ost).

1939
Der Krieg stoppt die Entwicklung. Der Garten wird
lebensnotwendig zur Selbstversorgung der Familien.
Kleintierhaltung wird von vielen betrieben.

1945
Die "Alliierten Siegermächte" verbieten die Tätigkeit
aller Vereine.

1946
Nach der Freigabe lebt der Verein wieder auf.
1.Vorsitzender von ca. 200 Mitgliedern wird
Gartenfreund Heinrich Pahs. Es ist eine schwere Zeit.
Sämereien und Saatkartoffeln gibt es nur gegen
Bezugsscheine oder Abgabe von Speisekartoffeln.

1949
Von einem Zinslosen Darlehen, ursprünglich für eine
Wasserleitung gedacht, wird ein alter
Eisenbahnwaggon gekauft und als Lagerschuppen an
der Goethestrasse aufgestellt.

1951
Eine Außenhecke mit Tor wird angelegt.
Otto Kassmann wird zum Vorsitzenden gewählt.

1959
Die Umgestaltung der Anlage wird aufgrund einer
Straßenplanung durch die Stadt verfügt. Einige Gärten
der Anlage West, sowie die gesamte Anlage Ost fallen
der Planung zum Opfer.
Bis März 1962 müssen die betroffenen Gärten geräumt
sein.
Mit Hilfe der Stadt Witten und viel Schweiß der
Kleingärtner wird die neu gegliederte Anlage in ihrer
heutigen Form geschaffen. Die ausgewiesenen 111
Einzelgärten auf städtischem Gelände teilen sich die
Vereine "Gemeinwohl" und "Annen-Süd". Beide
Vereine bleiben für sich selbstständig. Einheitliche
Lauben vom Typ "Nürnberger Volkslaube" werden
vorgeschrieben und mit 100 DM für die Dächer
bezuschusst.

1963
Abnahme der Anlage und Lauben durch die
Bauaufsichtsbehörde der Stadt.
Sintflutartige Regenfälle setzen den unteren Teil der
Anlage unter Wasser. Das Verlegen einer
Abwasserleitung bis zum Pferdebach und andere
Maßnahmen schaffen vorerst Abhilfe.

1964
Bau eines vereinseigenen Lagerhauses mit Toilette für
die Mitglieder.

1970
Gründung der Frauengruppe. Bau eines Büro- und
Verwaltungsraumes in Form einer Gartenlaube.
Vor den Einzelgärten erfolgt eine einheitliche
Bepflanzung mit Rosen.

1975
Vergrößerung des Lagerhauses in ein Vereinsheim,
unser heutiges "Gemeinwohlheim".

1977
Erstmalig wird im September ein Pflaumenfest
gefeiert.
Der Hauptweg wird mit einer elektrischen Beleuchtung
versehen und die Gärten an das Stromnetz
angeschlossen.

1981
Erweiterung des Vereinsheimes mit einem Lagerraum.
Das Brachland vor der Anlage wird von der Stadt unter
Mithilfe der Kleingärtner in einen Parkplatz mit
Grünanlage umgestaltet.

1982
Der Verein begeht sein 50-jähriges Bestehen mit einem
3-tägigen Gartenfest und großem Jubiläumsball.

1986
Nach mehreren Überschwemmungen erfolgt die
Verlegung eines Abwasserkanals im Anschluss an die
Leitung zum Pferdebach.

1988-1989
Pflasterung von Teilabschnitten des Hauptweges vom
Gärtnerstübchen bis zum Gemeinwohlheim.

1990
Vorstandswechsel-nach 10-jähriger Amtszeit tritt der
Vorsitzende Günter Kornas zurück. Der bisherige
Stellvertreter Helmut Lattemann wird zum neuen
Vorsitzenden gewählt. Das Vereinsheim wird
renoviert. Die Heizung umgebaut. Neue Tische und
Stühle für das Vereinsheim beschafft.

1991
Pflasterung des restlichen Hauptweges bis zum
Haupttor.
Pachtanhebung durch die Stadt um ca 800 % auf den
gesetzlich höchstzulässigen Betrag. Damit ist die Stadt
Witten zur einzigen Stadt NRW geworden, di
diesen hohen Pachtzins fordert.

1992
Aufstellen von neuen Wegeschildern.
Mit einer offiziellen Feierstunde und einem bunten
Abend für die Vereinsmitglieder im Hotel Specht wird
das 60-jährige Bestehen gefeiert.

1994-1995
Erneuerung der Einfassungen in den Nebenwegen und
Pflanzung der Buchenhecken vor den Gärten.
Pachtverdopplung durch die Stadt auf
0,60 DM/qm einschließlich aller Gemeinschaftsflächen
und Wege.

1998
Starke Regenfälle setzen den unteren Teil der Anlage
unter Wasser. Wasser dringt auch in das Vereinsheim
ein. Einige Wege werden erheblich ausgespült.
Eine komplette Sanierung der Nebenwege mit
Dolomitsplitt wird vom Verein durchgeführt.
Im Heim wird eine Theke mit kompletter Technik in
Eigenarbeit neu errichtet.

1999
Für rund 10 000 DM wird am Vereinsheim eine neue
Gülleanlage eingebaut.

2002
Nach 12-jähriger Amtszeit übergibt Helmut Lattemann
den Vereinsvorsitz an Dietmar Weigelt.

2014
Wir danken Dietmar Weigelt der die Geschicke des Vereins
nach 12 Jahren in die Hände von Roland Richert übergeben hat.

2015
Ein Insektenhotel wird aufgestellt und die Namensschilder der
zwei Vereine "KGV Gemeinwohl" und "Annen-Süd" an dem
Parkplatz am Haupttor wurden erneuert.